Im Penthouse eines Wohnturms, geprägt von hellen, natürlichen und homogenen Tönen, entfaltet sich eine sanfte Atmosphäre. Das Licht durchströmt eine große Fensterfront mit Blick auf die Stadt und verstärkt die Wahrnehmung von Raum und Oberflächen. Im Zentrum tritt die Insel Kora als skulpturale Präsenz hervor: ein großzügiges, durchgehendes Volumen aus Travertinmarmor, ergänzt durch den angesetzten Tisch Folia. Dahinter organisiert eine ausgestattete Wand aus tabakfarbener Eiche die Funktionen. Stein, Holz und Edelstahl definieren eine reduzierte und kohärente Materialsprache – im Gleichgewicht zwischen planerischer Präzision und wohnlicher Wärme.
KORA
Entworfen von Antonio Citterio für Arclinea, führt Kora eine neue Formensprache ein, die auf der Kurve basiert. Die Insel löst sich von der Strenge der Orthogonalität und öffnet sich zu abgerundeten Winkeln und fließenden, einladenden Formen. Die Oberflächen verlaufen ohne Unterbrechung und schaffen neue Beziehungen zwischen Raum und Nutzung, indem sie fließendere, natürlichere Bewegungen nahelegen. Fronten und Griffe der Kollektion bilden ein wiedererkennbares Zeichen, in dem technische Präzision und ästhetische Identität zusammenfallen und zu einer ganzheitlichen Wahrnehmung beitragen.
„Mit Kora führen wir die Entwicklung der Insel weiter: eine geschwungene Form, die dem Raum Fluidität und Freiheit verleiht.“
Das Projekt hebt die Tiefe der Materialien durch fein abgestimmte Kombinationen und präzise bearbeitete Oberflächen hervor. Travertinmarmor für Arbeitsplatten, Seiten und Fronten verleiht Solidität und visuelle Kontinuität, während die tabakfarbene Eiche der Wand eine warme Note einbringt. Die Italia-Front aus Marmor integriert den gleichnamigen Griff, direkt in den Stein eingearbeitet und mit höchster Präzision eingefügt – ein Detail, das handwerkliche Exzellenz und technische Kompetenz zum Ausdruck bringt. Edelstahl ergänzt die Komposition und fügt eine professionelle Dimension hinzu.
Rund um die Insel entfaltet sich ein System ergänzender Elemente, das ihre Nutzungsmöglichkeiten erweitert. Der Tisch Folia fügt sich selbstverständlich ein und verlängert die Arbeitsfläche in einer organischen Form, begleitet von den Jens-Hockern, erhältlich in allen Arclinea-Holzoberflächen. Besonderes Augenmerk gilt der gebogenen Seitenfläche – eine Synthese aus formaler Forschung und konstruktiver Innovation: Sie entsteht nicht aus einem einzigen Marmorblock, sondern durch eine Technologie, die Materialverschwendung reduziert. Die verjüngte Arbeitsplatte mit Era-Design definiert ein schlankes, elegantes Profil und verstärkt die Wahrnehmung von Leichtigkeit.
Die Kurve als Gestaltungsprinzip, das das Küchenerlebnis neu definiert.
Hinter der Insel organisiert die ausgestattete Wand den Raum mit Klarheit und Funktionalität. Die Backofensäulen integrieren sich mit den Modus-Türen, die bei Bedarf den Arbeitsbereich öffnen und eine monolithische Marmorfläche freigeben. Die Italia-Fronten aus tabakfarbener Eiche, kombiniert mit abgestimmten Regalen und Accessoires, bilden ein kohärentes System, in dem jede Funktion ihren präzisen Platz findet.
Materie und Form verschmelzen in einer Kontinuität, die zur Wohnarchitektur wird.
Als charakteristisches Element der Kollektion fügt sich Teca als zugleich technologisches und architektonisches Element in das Projekt ein. Für die Weinlagerung konzipiert, verbindet sie fortschrittliche Leistung mit zurückhaltender Ästhetik.
Außen definiert Edelstahl ihren klaren Charakter, während das Innenleben in Nussbaum-Ausführung optimale Bedingungen für Wein und Lebensmittel gewährleistet. Leise, vernetzt und präzise integriert sich Teca in die Küche, verwandelt Aufbewahrung in einen geselligen Akt und trägt zu einem anspruchsvollen, zeitgenössischen Ambiente bei.
„Das Projekt entsteht aus einer Reflexion über den Raum noch vor dem Objekt – als Ort, der Möglichkeiten eröffnet.“
Der Raum wird durch einen nahtlos anschließenden Wohn- und Essbereich ergänzt, in dem der Tisch Vesper in freistehender Version das Material der Insel aufgreift und so die stilistische und materielle Kohärenz verstärkt. Ein Sofa mit organischen Volumen und ein Flügel vor der Fensterfront schaffen einen fließenden, harmonischen Raum, in dem geschwungene Formen miteinander in Dialog treten. Jedes Element trägt zu einem einheitlichen kompositorischen Gleichgewicht bei, in dem Architektur, Einrichtung und Funktion dieselbe zeitgenössische Sprache sprechen.
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……… Zyklus Bei Der Speisezubereitung