In einer lichtdurchfluteten, zeitgenössischen Wohnung mit Blick ins Grüne wird die Küche zu einer präzisen architektonischen Präsenz im Wohnraum. Die Komposition Thea strukturiert den Raum über eine perfekt symmetrische C-Anordnung, geprägt von einem tiefen Burgunderrot, das Möbel, Oberflächen und einen abgestimmten Schachboden umhüllt. Der Rosso-Lepanto-Marmor von Arbeitsplatte und Rückwand verstärkt die chromatische Dichte des gesamten Raums, während raumhohe Glasflächen auf der vierten Seite Küche, Ess- und Wohnbereich miteinander verbinden und Licht sowie Perspektive frei fließen lassen.
THEA
Entworfen 2021 von Antonio Citterio, übersetzt Thea die Sprache von Arclinea in einen rigorosen, zugleich flexiblen Minimalismus. Das grifflose System mit integriertem Öffnungsprofil wird zu einem durchgehenden grafischen Zeichen, das die Kontinuität der Oberflächen definiert. Die Vielfalt an Materialien und Konfigurationen ermöglicht unterschiedliche Interpretationen bei gleichzeitiger Wahrung von formaler Klarheit, gestalterischer Präzision und ästhetischer Kohärenz.
Das Projekt entwickelt sich über drei Seiten zu einem kompakten, ausgewogenen Funktionsperimeter. Unterschränke, Oberschränke und Hochschränke in matt lackiertem Burgunder treten in Dialog mit dem polierten Rosso-Lepanto-Marmor, der Arbeitsfläche und Rückwand bekleidet und durch seine helle und tiefe Aderung Lebendigkeit erzeugt. Der Schachboden greift den dominanten Ton auf und verstärkt die grafische Struktur des Raums, während die Verglasungen die Küche zum Wohnbereich öffnen.
Eine präzise chromatische Komposition, die die Küche zum architektonischen Volumen macht.
Rosso Lepanto ist das zentrale Material: ein italienischer Marmor mit intensiv rotem Grund und weißen sowie grauen Adern, der der Arbeitsfläche starke visuelle Präsenz verleiht. Fronten in mattem Burgunderlack ergänzen die Palette mit einer tiefen, eleganten Nuance. Eine schwarze, eloxierte Aluminiumleiste entlang der Rückwand setzt eine kontinuierliche, zurückhaltende Funktionslinie.
Thea bestätigt die Vielseitigkeit der minimalistischen Sprache von Antonio Citterio.
Die Arbeitsflächen sind für die Integration von Koch- und Spülbereichen in durchgehender Kontinuität konzipiert. Edelstahlbecken und Induktionskochfeld mit integrierter Absaugung fügen sich mit technischer Präzision und formaler Zurückhaltung in den Marmor ein. Interne Organisationssysteme der Schubladen strukturieren Utensilien und Zubehör klar und flexibel und unterstützen die alltägliche Nutzung.
1. Kühlschrank 2. Speisezubereitung 3. Spüle 4. Kochstelle 5. Backofen 6. Abfallsammler 7. Geschirrspüler 8. Hochschränke
–.–.–. Zyklus Beim Spülen
……… Zyklus Bei Der Speisezubereitung